Glückliche Gewinner des Wettbewerbs (EIN) ZWEIMALIG stehen fest

MINTmacher von IRMA küren innovativste Upcycling-Ideen der Region

Blumentöpfe aus PET-Flaschen, eine Garderobe aus altem Besteck oder ein tragbarer Grill aus einem ausrangierten Benzinkanister – mehr als 550 Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende und Erwachsene haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis gestellt. Das Netzwerk MINTmacher von IRMA (Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e.V.) hatte im Rahmen des Wettbewerbs (EIN) ZWEIMALIG die Region dazu aufgerufen, aus ausrangierten Alltagsgegenständen und -materialien Neues entstehen zu lassen. Am 15. Juli 2016 fand die große Preisverleihung an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) statt. Moderiert wurde diese von Florian Simbeck (Erkan & Stefan, Die Komiker), der außerdem monatlich im Audi Sportpark zur Comedy Lounge Ingolstadt lädt. In insgesamt vier unterschiedlichen Kategorien wurden Preise im Gesamtwert von mehr als 2.000 Euro vergeben. Noch bis zum Donnerstag, 21. Juli 2016, werden die rund 100 kreativsten Objekte an der THI bei freiem Eintritt präsentiert.

Mehr als 550 Objekte eingereicht

„Es ist unglaublich, was sich die Teilnehmer des Wettbewerbs alles ausgedacht haben“, erklärt Jury-Mitglied Otmar Schaal, Lehrer an der Beruflichen Ober-schule Scheyern und seit 25 Jahren beim BUND Naturschutz aktiv. „Meine Jury-Kollegen und ich waren teilweise völlig überrascht, was man aus vermeintlichem Müll noch alles machen kann. Die Auswahl ist uns wahrlich nicht leicht gefallen.“ Aus den mehr als 200 eingereichten Upcycling-Objekten, an denen die Teilnehmer teilweise mehrere Tage gearbeitet haben, hatte die 13-köpfige Wettbewerbs-Jury zunächst die 100 besten in die Endrunde gewählt. Bei der Preisverleihung am 15. Juli 2016 in der THI wurden schließlich die Gewinner bekanntgegeben. Vergeben wurden in vier unterschiedlichen Kategorien jeweils ein 3. Platz (100 Euro), ein 2. Platz (200 Euro) und ein 1. Platz (300 Euro), wobei einige zweite und dritte Plätze von gleich zwei Objekten belegt wurden und das Preisgeld geteilt wurde.

Die Erstplatzierten in den vier Kategorien

Kategorie „GrundschülerInnen“: Multifunktioneller Kronkorken-Vorhang; Gewinner: Gruppenarbeit von Manuel Kunerl und Alexander Häckl

Kategorie „SchülerInnen der Klassen 5 – 9“: Fuß-Abstreifer aus Kronkorken; Gewinner: Gruppenarbeit von Antonia Reithinger und Marie Scharpf

Kategorie „SchülerInnen ab Klasse 10 und Auszubildende“: Papierkorb aus Altpapier; Gewinner: Einzelarbeit von Johanna Bernklau

Kategorie „Studierende und Erwachsene“: Massage-Sessel aus Tennisbällen; Gewinner: Einzelarbeit von Tom Parthum  

Kostenlose Ausstellung der rund 100 innovativsten Objekte
Wie viele Ideen und handwerkliches Können in der Region stecken und wie viel Neues man aus Altem erschaffen kann, davon können sich noch bis Donnerstag, 21. Juli 2016, alle Interessierten überzeugen. Die 100 besten Objekte, die von der Jury in die Endrunde gewählt wurden, werden im Rahmen einer Ausstellung in der Alten Aula der Technischen Hochschule gezeigt. Die Öffnungszeiten sind: Montag, 18.7., bis Donnerstag, 21.7., jeweils 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

Begeisterung für MINT wecken

„Ich freue mich, dass so viele Menschen in der Region aus allen Altersklassen am Wettbewerb teilgenommen haben und Spaß daran hatten, handwerklich aktiv und kreativ zu werden und ihr technisches Wissen unter Beweis zu stel-len“, so Ernst von der Heide, Vorstandsvorsitzender von IRMA und Bereichsleiter Personal, Recht und Compliance bei Media-Saturn. „Im Upcycling steckt jede Menge MINT drin und genau dafür möchten wir mit dem Netzwerk MINTmacher begeistern.“ Bereits 2014 wurde das Netzwerk MINTmacher unter dem Dach von IRMA ins Leben gerufen – mit dem Ziel, das MINT-Wissen in der Region zu stärken. Neben Wettbewerben dieser Art bietet das Netzwerk MINTmacher ein umfassendes Programm für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Eltern und Unternehmen an, um die Begeisterung für Mathe, Informatik und Co. zu fördern. Schließlich ist MINT-Wissen nicht nur eine wichtige Ressource für die erfolgreiche Entwicklung der Region, sondern auch entscheidend, damit sich vor allem Kinder und Jugendliche in einer zunehmend technisch geprägten Welt zurechtfinden und diese mitgestalten können.

Weitere Informationen zu den MINTmachern von IRMA finden Sie unter: www.mintmacher.de

  • Eure Upcycling-Ideen

    Insgesamt mehr als 550 Teilnehmer haben die Jury mit ihren Upcycling-Innovationen überrascht. In der Bildergalerie findet Ihr eine wechselnde Auswahl an eingereichten Beispielen.

  • Was ist eigentlich Upcycling?

    Wie das Motto des Wettbewerbs „(EIN)ZWEIMALIG“ besagt, dreht sich beim Upcycling alles darum, Abfallprodukte oder (scheinbar) nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umzuwandeln. Wichtig ist, dass es bei dieser Form des Recyclings zu einer Aufwertung kommt.

  • Die Jury

    Upcycling ist facettenreich und bedarf vieler unterschiedlicher Fähigkeiten: Kreativität, handwerkliches Geschick, räumliches Denken und vieles mehr. Entsprechend sind auch die Mitglieder in unserer Jury, die eure Ideen bewerten werden, bunt gemischt und Experten auf den Gebieten Wissenschaft, Pädagogik, Kunst, Wirtschaft und Umwelt.